Spendenkampagne: Statements von Unterstützern

Als Initiative „Internationale Arbeiterhilfe“ bedanken wir uns sehr für alle Unterstützer der Spendenkampagne. Wir haben auch Statements erhalten, die wir gerne im Folgenden veröffentlichen:

Statment des Antifaschistischen Aktion – Infoblatt

Schon vor einigen Monaten haben wir begonnen regelmäßig über die Kämpfe der Bulgarischen PflegerInnengewerkschaft zu berichten, die auch die Beschäftigten im Gesundheitsbereich in Österreich in ihren Kämpfen inspirierten. Am 8. März 2020 luden wir eine Mitstreiterin dieser Gewerkschaft nach Österreich ein, die in den Protesten am Internationalen Frauenkampftag eine kämpferische Rede zur Situation in Bulgarien und den Kämpfen der Krankenschwestern hielt. Diese Rede inspirierte viele ArbeiterInnen in Österreich und lenkte die Aufmerksamkeit auf die aktuellen Kämpfe in Bulgarien. Mit der Spendenkampagne wurde ein nächster Schritt in der internationalen Solidarität zwischen den Beschäftigten in Österreich und Bulgarien gemacht, wo der Kampf direkt unterstützt wurde. Deshalb begrüßen wir die Kampagne und den Aufruf der ARK – Das ist wirklicher Internationalismus! Wir haben die Kampagne in Form von Artikeln und auch direkt mit Spenden unterstützt und wollen vor allem hervorheben, dass die Kampagne sehr gut dabei half das Klassenbewusstsein der Arbeiter zu bestärken und zu zeigen, dass es eine gemeinsame Sache ist, wofür wir in Österreich und die Kollegen in Bulgarien eintreten und kämpfen!

Es lebe die Internationale Arbeiterhilfe! Es lebe die gerechte Sache von ARK und SBMS!

Statement Wiener ArbeiterInnen-Syndikat

Wir sind erschüttert, dass die Krankenhaus-Chefs die Schutzausrüstung für die ArbeiterInnen nicht zur Verfügung stellt, obwohl es ihre Pflicht wäre und die Leben der der GesundheitsarbeiterInnen und der PatientInnen gefährdet. Damit sie dieser Gefahr weniger ausgesetzt sind, sind wir mit den KollegInnen solidarisch und unterstützen diese Kampagne, indem wir Handdesinfektionsmittel beisteuern.“

Statement Frauenzentrum Wien

Am 8. März, dem internationalen Frauenkampftag, hat eine Aktivistin aus Bulgarien bei der Kundgebung des feministischen Frauenstreikbündnis in Wien über die Kämpfe der Krankenschwestern in Bulgarien erzählt. Als Frauenstreik-Initiative arbeiten wir seit mehreren Jahren für ein Frauenkampfbündnis, um Arbeitskämpfe von Frauen zu stärken, die unbezahlte Versorgearbeit von Kindern, die mehrheitlich Frauen leisten, als Teil des Arbeitskampfes sichtbar zu machen und gegen institutionelle und alltägliche sexistische Gewalt gegen Frauen unsere Selbstverteidigungskraft zu entwickeln. Wir haben uns dem Aufruf der internationalen ArbeiterInnenhilfe für praktische Solidarität für das Gesundheitspersonal in Bulgarien angeschlossen und innerhalb feministischer Strukturen Geld für Infektionsschutz gesammelt. Wir finden es wichtig, dass wir unsere Kämpfe gegen Patriarchat und Kapitalismus international verbinden, voneinander lernen und uns gegenseitig stärken. Es lebe die internationale Frauensolidarität!“

Statement vom Arbeiterstammtisch Linz

Wir als Aktivisten des Arbeiterstammtisches Linz unterstützen die Aktionen zur Solidarität mit den kämpfenden Krankenschwestern in Bulgarien. Wir finden es gut, weil wir als Arbeiter uns solidarisch erklären müssen egal wo her wir kommen. Wir Arbeiter sind eine Klasse und wenn wir uns nicht selbst helfen tut es kein anderer. Diese Form der Solidarität ist gut und notwendig, das ist ein wichtiges Vorbild für die Arbeiterinnen und Arbeiter weltweit! Es muss mehr solche Aktionen geben, um den internationalen Kampf voranzutreiben. Auch ist das wichtig um den Kampf der Arbeiter in Österreich voranzubringen. Denn wir Arbeiter müssen uns organisieren, das ist es, was wir als auch Arbeiterstammtisch machen! Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen von den Angriffen der Herrschenden.

Wehrt euch und kämpft!

Es lebe die internationale Solidarität der Arbeiter!

Statements von Arbeitern aus dem Gesundheits- und Sozialbereich:

Warum unterstütze ich die internationale Arbeiterhilfe Österreich-Bulgarien?

Die westeuropäischen imperialistischen Staaten profitieren auch im Gesundheitswesen durch Arbeitsmigration aus dem Balkan, von den billigen Arbeitskräften, während die Völker am Balkan unter dem kaputtgesparten System leiden müssen. Für die Arbeiterinnen und Arbeiter welche nicht emigrieren bleibt nur der selbstständig organisierte Kampf aus dem totalen Verderben. Als Migrant aus dem Balkan der selbst Arbeiter im Gesundheitswesen ist, ist es mir daher ein besonders großes Anliegen die Kämpfe der Bulgarischen PflegerInnen Gewerkschaft (SBMS) und der kämpferischen allgemeinen Gewerkschaft Unabhängige ArbeiterInnenvereinigung (ARK) zu unterstützen. Darum sammle ich regelmäßig Schutzausrüstung (Masken, Handschuhe etc.) aus meinem Betrieb, um die Pflegekräfte in Bulgarien zu unterstützen.

Solidarische Grüße, Nenad S.

Es lebe die internationale Solidarität der Arbeiter!

Warum spenden wir Beschäftigte für die Internationale Arbeiterhilfe?

Auch in unserem Betrieb im Sozialbereich haben wir die Nachlässigkeit des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten mitbekommen und unter den KollegInnen viel diskutiert! Der Gesundheitsschutz für die Beschäftigten ist auf uns abgewälzt worden und die Chefs haben gehofft, dass „nichts passiert“. Ebenso hat dir Regierung in Österreich die Gesundheit vieler ArbeiterInnen und Angestellten aufs Spiel gesetzt, um weiter große Profite zu machen. Das erzeugte viel gerechtfertigte Wut und förderte den Zusammenschluss, bis hin zu unabhängigen Streiks gegen mangelnden Gesundheitsschutz! Ich habe unter den ArbeitskollegInnen Spenden gesammelt für die Internationale Arbeiterhilfe, für die kämpfenden KollegInnen aus Bulgarien und auch von den Kämpfen der Krankenschwestern berichtet. Eine Kollegin die gespendet hat und selbst aus Bulgarien kommt, findet die Initiative sehr wichtig und bestätigt die katastrophalen Zustände im Gesundheitssystem in Bulgarien. Sie weiß, dass es an allem fehlt und vor allem die Beschäftigen massiv darunter leiden. Es war auch der Grund warum sie Bulgarien verlassen hat: viel zu wenig Lohn, oft zu wenig zu Essen und ständige Angst ihren Kindern keine Perspektive geben zu können. Die kämpfenden Krankenschwestern und ihre Gewerkschaft sind für uns ein wichtiges Beispiel des Zusammenschlusses der ArbeiterInnen und Angestellten! Diesen Kampf zu unterstützen und vor allem direkt helfen zu können, einen Beitrag für den so notwendigen Gesundheitsschutz der Krankenschwestern und des Pflegepersonals in den Krankenhäusern leisten zu können, freut uns sehr. Die internationale Unterstützung und Solidarität unter den ArbeiterInnen zu fördern ist ein wichtiger Schritt, um auch hier bei uns gemeinsame nächste Schritte im Zusammenschluss der Beschäftigten für ihre Interessen zu gehen.

Wir senden Grüße an die kämpfenden KollegInnen nach Bulgarien, an die ARK und SBMS!

Hoch die internationale Solidarität der ArbeiterInnen!

Sarah M.

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